Zwei Täler - Ein Genuss

Mehrere Ausstellungsbereiche gliedern die Ausstellung thematisch

Die Landesgartenschau bereitet den Besuchern einen „duften(den) Empfang“. Schon im Frühjahr leiten Hyazinthen und Duftsteinrich Sie mit ihren wohlriechenden Blüten in die Schau hinein. Im Sommer sind es Heliotrop und Petunien. Im Wellental am Moorbad gestalten die Gärtner die Beete in Wasserfarben, am Stahlbrunnen nehmen sie mit Orange/Rot- und Blautönen das Thema Eisen und Wasser auf. Mit diesen unterschiedlichen Gestaltungen weist der Wechselflor an den Rändern der Wege bereits auf die räumliche Gliederung der Ausstellung hin.   

Das zwölf Hektar große Gelände der Landesgartenschau ist in sieben unterschiedliche Zonen unterteilt. Sie bilden einen abwechslungsreichen Wegweiser für die Gäste: Vom „Willkommen“ am Stahlbadehaus im vorderen Menzebachtal über die „Kur und Kultur“, die die Geschichte der Kurstadt Bad Schwalbach auch mit Hilfe von leibhaftigen historischen Kurschatten neu erzählt. An diese Zone schließlich sich die „Gartenkultur“ mit ihren Schaugärten und dem Gärtnertreff an, die bis zum Abschnitt „Spiele“ rund um das Moorbadehaus reicht, wo neben dem Kletterpark ein Moorwannengarten die alte Kurtradition einmal ganz modern umsetzt.

Im stärker naturbelassenen nördlichen Röthelbachtal startet die Ausstellung „Rund ums Kurhaus“ mit unterschiedlichen Präsentationen in historischen Gemäuern wie dem Kurhaus von 1870 und dem Stahlbrunnen, der eisenhaltigsten Quelle Deutschlands, erschlossen in einem Pavillon im Stil der 1950er Jahre. Auch die Blumenschauen sind am Kurhaus zu finden. Weiter geht es unter dem Titel „Sport und Beet“ mit dem Mehrgenerationengarten, der für alle Altersklassen Abwechslung verspricht, sei es auf der Spargel-Schaukel, der Duftsitzbank oder in der Gartenküche. Der hintere Teil des Tals steht mit den Arche-Höfen und der Naturwerkstatt ganz im Zeichen des „Landlebens“. In allen Zonen findet sich das Motto der Schau „Natur erleben. Natürlich leben“ – immer wieder neu interpretiert.